Ich höre es regelmäßig von meinen Kunden: „Ich hab Word nicht mehr auf dem Rechner." Oder: „Das läuft auf dem iPhone, da kann ich keine DOCX öffnen." Oder einfach: „Ich wollte doch nur schnell einen Brief schreiben — warum muss das so kompliziert sein?"
Das hat mich dazu gebracht, etwas zu bauen, das es so bei keinem anderen Briefversand-Dienst gibt: einen vollständigen Letter-Editor direkt bei Briefflink. Kein Download, kein Account, kein Programm. Browser auf — Brief schreiben — absenden.
Der Editor ist kein abgespecktes Textfeld. Er hat eine echte Formatierungsleiste mit Fett, Kursiv, Unterstrichen, Aufzählungen, nummerierten Listen, Textausrichtung und Schriftgröße. Das reicht für 98 % aller Geschäftsbriefe vollständig aus.
Was ich damit sagen will: Es gibt keinen anderen Briefversand-Dienst in Deutschland, bei dem du deinen Brief komplett im Browser schreibst und ihn direkt per Post versenden lässt — ohne ein einziges Programm zu öffnen.
Wer seinen Brief lieber in Word schreibt, kann das weiterhin tun. Briefflink akzeptiert jetzt neben PDF auch DOCX und das ältere DOC-Format. Der Upload funktioniert genauso wie bei PDF: Datei in die Drop-Zone ziehen, Empfänger eingeben, bezahlen.
Was passiert serverseitig? Das Word-Dokument wird mit Pandoc in HTML umgewandelt, danach zu einem druckfertigen PDF konvertiert. Fließtexte, Aufzählungen, Tabellen — alles wird übertragen. Bei sehr aufwendigen Layouts empfehle ich, die DOCX direkt in Word als PDF zu exportieren. Aber für die allermeisten Geschäftsbriefe reicht der direkte Upload vollständig aus.
Ich merke dabei: Die meisten, die Word-Dokumente hochladen, haben ohnehin saubere, schlichte Vorlagen. Keine verschachtelten Spalten, keine Grafiken. Genau das funktioniert am besten.
Das klingt auf den ersten Blick nach einem Komfort-Feature. Es ist aber mehr als das.
Wenn eine Frist am 20. läuft und ich den Brief erst am 18. schicke, ist das riskant. Wenn ich ihn am 12. vorbereite, bezahle und auf den 17. als Versanddatum setze — dann ist die Frist gesichert, unabhängig davon ob ich am 17. beschäftigt bin, unterwegs bin, oder schlicht vergesse.
Ich kenne das aus meiner eigenen Zeit als Selbstständiger: Fristen kommen immer dann, wenn man gerade am wenigsten Zeit hat. Das zeitversetzte Versenden ist meine Antwort darauf.
Die Bezahlung läuft wie gewohnt über Stripe. Nach Zahlungseingang landet der Auftrag in einer sicheren Queue. Ein automatischer Prozess prüft mehrmals täglich, ob ein Brief fällig ist — und gibt ihn dann bei LetterXpress und damit der Deutschen Post auf.
Wichtig: Geplante Briefe können nach Bezahlung nicht mehr storniert werden, da sie wie ein sofortiger Auftrag im System erfasst sind. Bitte Datum und Empfänger sorgfältig prüfen.
Ich bekomme manchmal die Frage, wann man den Editor nutzen und wann man besser ein PDF hochladen sollte. Meine klare Empfehlung:
Den Editor nutzen, wenn der Brief neu geschrieben wird — egal auf welchem Gerät, ob Smartphone, Tablet oder Desktop. Kein Programm öffnen, kein Dateichaos, schnell fertig.
Den PDF-Upload nutzen, wenn das Dokument schon existiert — z. B. aus einem Buchhaltungsprogramm, einem Juristen-Template oder einer formatierten Briefvorlage mit Logo.
Den Word-Upload (DOCX/DOC) nutzen, wenn jemand eine fertige Word-Vorlage hat, das Dokument aber nicht als PDF vorliegt. Die Konvertierung funktioniert zuverlässig bei sauberen Dokumenten.
Kein Word, kein Drucker, kein Login. Editor öffnen, Brief tippen, absenden — fertig.
Brief im Editor schreiben →Ich arbeite daran, den Editor noch weiter auszubauen. Geplant sind: Speichern von Briefentwürfen (lokal im Browser), ein Unterschriftsfeld und mehr Vorlagen für häufige Situationen — Wohnungskündigung, Einspruch gegen Bescheid, Mängelrüge.
Wer Ideen hat oder Vorlagen vermisst — ich bin direkt erreichbar: support@briefflink.de. Ich antworte selbst, kein Bot, kein Team-Postfach.