Wenn Sie zum ersten Mal auf den Preis eines Online-Briefversands schauen, denken Sie vielleicht: "2,49 € — für einen einfachen Brief? Das ist doch teuer." Eine Briefmarke kostet 0,95 €, ein Briefumschlag 10 Cent, Papier hat man zu Hause. Rechnet sich das?
Diese Frage verdient eine ehrliche, vollständige Antwort. Dieser Artikel schlüsselt auf, was im Preis eines Online-Briefversands tatsächlich enthalten ist, wie sich das mit dem klassischen Selbstversand vergleicht, welche versteckten Kosten beim Selbstverschicken oft übersehen werden — und ab wann Online-Briefversand die günstigere Wahl ist. Für fast alle Menschen, die ihren Stundensatz realistisch einschätzen, lautet das Ergebnis überraschend eindeutig.
Spoiler: Wer seinen eigenen Zeitwert mit einrechnet, zahlt beim Selbstversand in der Regel 5 bis 50 Euro mehr als die 2,49 €, die ein professioneller Dienst kostet — inklusive aller Materialien und ohne einen einzigen Schritt aus dem Haus.
Der Standardbriefpreis bei Briefflink beträgt 2,49 € inkl. MwSt. Das ist der vollständige, abschließende Preis — keine versteckten Gebühren, keine Grundgebühren, keine Abo-Pflicht. Folgendes ist enthalten:
professionellem Papier, Laserdruck in professioneller Druckqualität. Kein verblassender Tintenstrahldruck, kein billiges 75g-Kopierpapier.
Dokument wird DIN-korrekt gefaltet, in den passenden Briefumschlag kuvertiert und verschlossen. DIN C6 beim Standardbrief.
Vollständige Frankierung nach Deutschem Post-Tarif. Inklusive aller Portokosten — keine Nachzahlung, keine Unterfrankierung.
Einlieferung im regulären Postnetz der Deutschen Post. Werktags innerhalb von 24 Stunden. Gleicher Beförderungsweg wie am Postschalter.
Automatischer Versandbeleg per E-Mail mit Datum, Uhrzeit und Auftragsdaten — Ihr digitaler Aufgabenachweis.
Auf Ihrer Seite: PDF hochladen, Adresse eingeben, bezahlen. Unter zwei Minuten — ohne Haus verlassen zu müssen.
Aus Transparenzgründen zeigen wir, wie sich der Preis eines Online-Briefversands zusammensetzt. So können Sie selbst beurteilen, was Sie für Ihr Geld bekommen:
Materiell gesehen zahlen Sie also für Porto, Druck, Kuvert und Logistik — und erhalten dafür die vollständige Dienstleistung, ohne selbst einen Finger für Material oder Logistik zu rühren.
Die häufigste Gegenrechnung lautet: "Ich kaufe eine Briefmarke für 0,95 € und versende den Brief selbst — das ist doch viel günstiger." Diese Rechnung stimmt, wenn man folgende Faktoren außer Acht lässt:
Ein Laserseite kostet je nach Drucker und Toner zwischen 1,5 und 8 Cent. Tintenstrahldrucker können pro Seite 5–20 Cent kosten. Dazu kommen Papierkosten (ca. 0,5–2 Cent pro Blatt), Druckerabschreibung und gelegentliche Druckerprobleme (Patronen-Neustart, Stau, Reinigungszyklus). Für einen einfachen Zweiseiter: ca. 5–25 Cent Druckkosten.
Briefumschläge kosten im Einzelkauf 10–25 Cent das Stück. Briefmarken müssen besorgt werden — entweder am Postschalter (Zeitaufwand) oder als Automatenmarke (mit Aufpreis). Selbstklebebriefmarken online kaufen kostet Versandgebühren. Gesamtkosten Briefmarke + Umschlag: ca. 1,05–1,20 €.
Einen Brief in den Briefkasten zu werfen ist noch vergleichsweise unkompliziert — vorausgesetzt, ein Briefkasten ist fußläufig erreichbar und die Leerungszeit hat noch nicht stattgefunden. Sonst folgt ein Postamt- oder Paketshop-Besuch. Hier sind Wartezeiten von 10–25 Minuten Standard, besonders in der Mittagszeit oder vor Feiertagen.
Wenn Sie 20 Minuten mit Drucken, Kuvertieren, Frankieren und dem Gang zum Postamt verbringen, kostet das — bei einem Stundensatz von 60 € — exakt 20 Euro. Nicht Euros, die Sie jemand anderem zahlen. Sondern Euros an Wert, die Sie selbst nicht mehr anderweitig einsetzen können.
Das gilt für Angestellte genauso wie für Selbstständige. Wer beruflich tätig ist, hat einen impliziten Stundensatz. 20 Minuten Post sind 20 Minuten weniger für Arbeit, Familie, Freizeit oder Erholung.
Ergebnis: Der "günstige" Selbstversand per 0,95 €-Briefmarke kostet realistisch 5–25 € — je nach Entfernung zur Post, Wartezeit und Ihrem persönlichen Zeitwert.
| Kostenfaktor | Selbstversand | Briefflink 2,49 € |
|---|---|---|
| Briefmarke / Porto | 0,95 € | Inklusive |
| Briefumschlag (DIN C6) | 0,10–0,25 € | Inklusive |
| Druckkosten (Seite + Toner + Papier) | 0,05–0,25 € | Inklusive |
| Druckerfehler / Neudruck / Reinigung | 0,10–1,00 € | Entfällt |
| Weg zur Post (Fahrtkosten) | 0,50–4,00 € | Entfällt |
| Wartezeit an der Post (Zeitwert) | 5,00–25,00 € | Entfällt |
| Kuvertierung & Frankierung (Zeitwert) | 1,00–5,00 € | Entfällt |
| Drucker-Anschaffung (anteilig) | 0,10–0,50 € | Entfällt |
| Reale Gesamtkosten | 7,70 € – 36,00 € | 2,49 € |
Selbst bei einem sehr konservativen Zeitwert von 20 € pro Stunde und einer Gesamtzeit von 20 Minuten liegt der Selbstversand bei ca. 8,06 € Gesamtkosten — mehr als das Dreifache des Briefflink-Preises.
Alle Formate beinhalten denselben Service: professioneller Druck, maschinelle Kuvertierung, Frankierung, Einlieferung Deutsche Post und digitaler Versandbeleg.
Wer einen Brief rechtssicher aufgeben muss — Kündigung, Widerspruch, Mahnung, Abmahnung — benötigt oft ein Einschreiben. Auch das ist ohne Postgang über Briefflink buchbar:
Vergleich zum Postschalter: Am Schalter zahlen Sie für ein Einwurf-Einschreiben 2,95 € Porto + eigene Materialkosten + Wartezeit. Bei Briefflink sind Druck, Kuvert und Einlieferung bereits im Standardpreis enthalten — Sie zahlen nur den Einschreiben-Aufpreis zusätzlich.
Wer einen eigenen Stundensatz hat — auch wenn er ihn nur implizit kennt — verliert bei jedem Postgang bares Geld. Ein Grafiker, Programmierer, Berater oder Handwerker, der 45 Minuten mit Drucken und Postgang verbringt, verzichtet auf einen erheblichen Einnahmeanteil. Briefflink kostet 2,49 € und spart diese Zeit vollständig.
Tägliche Briefmengen von 5–30 Sendungen sind in Kanzleien keine Seltenheit. Jede Stunde, die eine Rechtsfachwirtin oder eine Assistenz mit Drucken, Kuvertieren, Frankieren und Postgang verbringt, kostet den Betrieb 20–60 € und fehlt für mandatsbezogene Arbeit. Ein Business-Abo bei Briefflink amortisiert sich hier schnell.
Wer berufstätig ist und werktags kaum Zeit hat, eine Postfiliale aufzusuchen, profitiert erheblich vom Online-Briefversand — besonders bei zeitkritischen Schreiben, bei denen Fristen einzuhalten sind.
Kleine GmbHs, Start-ups oder Einzelunternehmen ohne Sekretariat haben keine Ressourcen für Postlogistik. Online-Briefversand übernimmt diese Funktion vollständig.
Das Business-Abo kostet 49 €/Monat und beinhaltet ein monatliches Briefkontingent. Günstigste Jahresoption: 408 €. Wenn Ihr Unternehmen regelmäßig Briefe versendet, rechnet sich das Abo erheblich:
Ein häufig unterschätzter Aspekt der Preis-Leistung ist die tatsächliche Druckqualität. Briefflink druckt auf professionellen Laserdruckern mit professionellem Papier. Was bedeutet das konkret?
Egal ob Sie in München, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Hannover, Nürnberg, Augsburg, Mannheim, Karlsruhe, Freiburg, Kiel, Rostock, Erfurt oder einer kleinen Gemeinde im ländlichen Raum wohnen — der Preis ist immer 2,49 € für den Standardbrief.
Kein Aufpreis für Liefergebiet, kein Stauaufschlag, kein Öffnungszeit-Stress. Der Brief wird aus dem Druck-und-Versandzentrum in Deutschland eingeliefert — das Postnetz der Deutschen Post sorgt für die gleichmäßige bundesweite Zustellung.
Ab 2,49 € inkl. Druck, Kuvert, Porto und Versand per Deutscher Post. Keine Anmeldung erforderlich.
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