Briefflink ist nicht der günstigste. Das sage ich dir direkt.

Veröffentlicht am 16. August 2026 · 5 Minuten Lesezeit

Es gibt günstigere Briefversand-Dienste. Das ist kein Geheimnis. Wer lange genug sucht, findet Anbieter, die einen Standardbrief billiger aufgeben als Briefflink.

Ich könnte jetzt erklären, warum Prioritätsbearbeitung und persönlicher Support ihren Preis haben. Das ist alles richtig — und ich komme noch dazu. Aber ich fange lieber mit dem an, was mir wichtiger ist: Du sollst wissen, für wen Briefflink gemacht ist. Und für wen nicht.

Für wen Briefflink nicht gemacht ist

Wenn du jeden Monat hundert Briefe verschicken musst und der günstigste Stückpreis das entscheidende Kriterium ist, dann ist Briefflink nicht das Richtige für dich. Es gibt Anbieter, die auf Massenversand spezialisiert sind, die API-Schnittstellen bieten, Mengenrabatte ausweisen und vollständig automatisiert arbeiten. Die sind für diesen Anwendungsfall besser geeignet.

Briefflink ist nicht darauf ausgelegt, Volume zu verarbeiten. Briefflink ist darauf ausgelegt, jeden einzelnen Auftrag mit Sorgfalt zu bearbeiten.

Was der Preis bei Briefflink finanziert

Günstiger Anbieter

Niedriger Stückpreis

Automatisierter Prozess

Standardpapier

Kein direkter Ansprechpartner

Kein persönlicher Support

Das sind zwei verschiedene Produkte. Sie haben dasselbe Ergebnis — ein Brief landet im Briefkasten des Empfängers — aber das, was dazwischen passiert, ist grundlegend verschieden.

Für einen Anwalt, der eine fristgebundene Korrespondenz aufgibt und wissen will, dass das in zwei Stunden erledigt ist — nicht irgendwann heute, sondern in zwei Stunden — ist die Preisdifferenz zu einem günstigeren Anbieter keine relevante Größe.

Was ich damit wirklich meine, wenn ich über persönlichen Service schreibe

Ich weiß, dass "persönlicher Service" inzwischen zu den abgedroschensten Phrasen im Dienstleistungsbereich gehört. Jede Airline, jede Bank, jede App schreibt das irgendwo hin. Und meistens heißt es: Chatbot mit Namen.

Bei Briefflink heißt es: Ich antworte. Wenn du eine Frage hast, kriegst du eine Antwort von mir — nicht von einem automatisierten System, das deine Anfrage kategorisiert und in eine Warteschlange sortiert. Das ist bewusst so eingerichtet. Nicht weil ich besonders viel Zeit habe. Sondern weil ich glaube, dass das bei einem Service, dem Menschen vertrauliche Dokumente anvertrauen, der Mindeststandard sein sollte.

Ich habe Briefflink nicht gebaut, um billig zu sein. Ich habe ihn gebaut, um gut zu sein. Das sind manchmal dieselbe Sache — meistens nicht.

Wenn Preis dein Hauptkriterium ist, wird Briefflink nicht gewinnen. Wenn Verlässlichkeit, Diskretion und ein Ansprechpartner, der sich kümmert, deine Kriterien sind — dann bin ich dein Anbieter.

Die ehrliche Rechnung

Wer selbst druckt, einen Umschlag kauft, zur Post fährt, dort wartet und zurückfährt, hat dafür je nach Situation 30 bis 60 Minuten aufgewendet. Plus Druckkosten, Papier, Briefmarke. Das ist kein großes Geld — aber es ist Zeit.

Für Menschen, die wissen, was ihre Stunde wert ist, ist die Frage schnell beantwortet. Nicht weil sie verschwenderisch wären. Sondern weil sie konsequent sind in dem, was sie selbst machen — und was sie jemandem geben, der das besser, schneller oder einfach ohne Umstände erledigen kann.

Das ist die ehrliche Rechnung hinter Briefflink. Kein großes Versprechen. Nur ein Service, der seinen Job gut macht.

Häufige Fragen zum Preis

Warum ist Briefflink teurer als andere Briefversand-Dienste?
Briefflink ist kein Massenversand-Dienst. Der höhere Preis finanziert professionellem Papier, 2-Stunden-Prioritätsbearbeitung, persönlichen Support mit einem echten Ansprechpartner und AVV-Rechtssicherheit nach Art. 28 DSGVO. Für Menschen, die das brauchen, ist das kein Nachteil.
Für wen lohnt sich Briefflink trotz höherem Preis?
Für Menschen, deren Zeit mehr wert ist als die Preisdifferenz. Für Anwälte, Notare, Steuerberater und Unternehmer, die zuverlässigen Service und diskrete Abwicklung brauchen. Und für Menschen, die keine Lust auf Selbstausdrucken, Briefmarkensuche und Postamt-Warteschlange haben.
Was ist der Unterschied zwischen Briefflink und günstigen Anbietern?
Günstige Anbieter optimieren für Menge: niedrige Stückpreise, automatisierte Prozesse, kein direkter Ansprechpartner. Briefflink optimiert für Service: persönlicher Support, Prioritätsbearbeitung, AVV inklusive. Zwei verschiedene Produkte — auch wenn das Ergebnis ein Brief im Briefkasten ist.

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