Ich finde, wer einen Dienst nutzt, sollte wissen, was passiert. Nicht nur das Ergebnis — den Brief, der im Briefkasten landet — sondern auch den Weg dahin. Was mit seiner Datei passiert. Wer den Brief anfasst. Wann er aufgegeben wird. Und was danach mit den Daten passiert.
Das ist kein Thema, das die meisten Anbieter gerne ausführlich erklären. Ich tue es trotzdem. Weil Briefe oft etwas Vertrauliches enthalten. Weil das bei einem Service, dem man sein Dokument anvertraut, eine berechtigte Frage ist. Und weil Transparenz hier keine leere Worthülse sein sollte.
Das ist die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird. Und ich verstehe sie. Wenn man ein vertrauliches Dokument hochlädt — ein Anwaltsschreiben, eine Kündigung, eine Behördenkorrespondenz — dann möchte man wissen, ob da jemand liest. Ob die Datei irgendwo gespeichert bleibt. Ob sie weiterverwendet wird.
Die Antwort ist klar: Deine Datei wird ausschließlich für den Druck verwendet. Sie wird nicht eingesehen, nicht ausgewertet, nicht länger als nötig gespeichert. Nach dem Druckvorgang wird sie automatisch gelöscht. Das ist nicht nur eine Zusage — es ist DSGVO-Pflicht, und sie wird technisch durchgesetzt.
Für gewerbliche Nutzer, die personenbezogene Daten Dritter übermitteln, gilt zusätzlich die Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO. Die findest du unter briefflink.de/avv.html.
Briefflink arbeitet mit LetterXpress zusammen — einem deutschen Druckdienstleister, der auf automatisierten Briefversand spezialisiert ist. Der Brief wird also nicht von mir persönlich gedruckt. Ich bin kein Druckzentrum.
Was ich bin: der Ansprechpartner für dich. Die Person, die den Auftrag koordiniert, den Kontakt hält und bei Fragen oder Problemen reagiert. Wenn etwas schiefläuft — was selten vorkommt, aber passiert — erreichst du mich direkt. Nicht ein Ticketsystem. Mich.
Alle an der Verarbeitung beteiligten Dienstleister — LetterXpress als Druckdienstleister, All-Inkl als Hosting-Anbieter, Stripe als Zahlungsabwickler — sind in der AVV dokumentiert. Das ist keine Kleinigkeit. Das ist Pflicht. Und ich nehme das ernst.
Ich baue keinen Blackbox-Service. Wenn du mir ein Dokument anvertraust, sollst du wissen, was damit passiert. Der Ablauf ist definiert, die Dienstleister sind dokumentiert, die Datenlöschung ist automatisiert. Es gibt keinen Bereich, in dem ich sage: "Das erklären wir lieber nicht."
Das klingt vielleicht selbstverständlich. Ist es leider nicht immer. Und genau deshalb schreibe ich es auf.
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