Briefe per E-Mail verschicken lassen: So gibst du die Post komplett ab
Kurz gesagt
Wenn du regelmäßig Briefe verschickst, aber keine Zeit für Drucker und Postfiliale hast, kannst du den Postausgang abgeben: Du schickst das PDF per E-Mail, und der Brief wird gedruckt, kuvertiert, frankiert und eingeliefert. Bei Briefflink geht das mit dem Concierge-Abo (20 Briefe im Monat, ab 159 € monatlich bei Jahreszahlung), einzeln auch über das Upload-Formular ab 3,49 €. Für Schreiben, die das Gesetz im unterschriebenen Original verlangt, ist das nicht geeignet.
Viele Unternehmer, Geschäftsführer und Selbstständige haben die Erfahrung gemacht: Ein einzelner Brief kostet keine zehn Minuten, aber er unterbricht. Drucker suchen, Toner leer, Umschlag, Briefmarke, Briefkasten. Wer das an eine Assistenz abgibt, zahlt mit deren Zeit. Es geht auch ohne beides.
So läuft es ab
- Brief als PDF erstellen, wie gewohnt in Word oder deinem Programm, mit Anschrift im Anschriftfeld (so sitzt sie richtig).
- Per E-Mail senden (Concierge-Abo) oder auf briefflink.de hochladen (Einzelversand oder Business-Abo).
- Gedruckt, kuvertiert, frankiert: Briefflink übergibt den Brief an den Versandpartner PIN AG, Zustellung in der Regel in 1 bis 3 Werktagen.
- Bestätigung: Du bekommst eine Bestätigung, beim Einwurf-Einschreiben die Sendungsnummer.
Was es kostet
- Einzelbrief: 3,49 € (1–3 Seiten), 4,49 € (4–9), 6,99 € (10–20), Einwurf-Einschreiben +5,49 €
- Business-Abo: 20 Briefe im Monat, ab 56 € monatlich bei Jahreszahlung, du lädst selbst hoch
- Concierge-Abo: 20 Briefe im Monat, PDF einfach per E-Mail einsenden, Aufgabe innerhalb von 2 Stunden (werktags), Einwurf-Einschreiben inklusive, persönlicher Ansprechpartner, monatlich 199 € oder ab 159 € monatlich bei Jahreszahlung
Alle Preise sind Endpreise inklusive Druck, Kuvert und Porto. Details auf der Abo-Seite. Briefflink ist bewusst nicht der günstigste Anbieter; warum, steht in diesem Beitrag.
Datenschutz
Wer Mandanten-, Kunden- oder Personaldaten verschickt, braucht einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Briefflink stellt ihn bereit (AVV). Das PDF wird auf dem Briefflink-Server gelöscht, sobald es an PIN AG übergeben ist.
Wofür es nicht passt
Briefflink druckt dein PDF. Eine eingefügte Unterschrift ist im Brief deshalb eine gedruckte Kopie. Für die meisten Geschäftsbriefe ist das völlig in Ordnung. Wo das Gesetz die Schriftform mit eigenhändiger Unterschrift verlangt, etwa bei der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses (§ 623 BGB), unterschreibst und verschickst du das Original selbst. Für eilige Schreiben, bei denen ein Fax genügt, ist SofortFax die schnellere Ergänzung: Zustellung in Minuten, Sendebericht per E-Mail.
Häufige Fragen
Kann ich einen Brief per E-Mail verschicken lassen?
Ja. Mit dem Concierge-Abo von Briefflink sendest du das PDF per E-Mail ein, der Brief wird gedruckt, kuvertiert, frankiert und über PIN AG zugestellt.
Wie schnell kommt der Brief an?
In der Regel 1 bis 3 Werktage nach Aufgabe. Eine Garantie für einen bestimmten Zustelltag gibt es bei Briefen grundsätzlich nicht.
Ist das DSGVO-konform?
Briefflink stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO bereit, der Server steht in Deutschland, das PDF wird nach Übergabe an PIN AG gelöscht.
Kann ich so auch Kündigungen von Arbeitsverträgen verschicken?
Nein. Dafür braucht es die eigenhändige Unterschrift im Original (§ 623 BGB). Ein gedrucktes PDF erfüllt das nicht.
Dein Brief ist unterwegs, bevor dein Kaffee kalt ist.
PDF hochladen, Anschrift prüfen, fertig. Druck, Einlieferung und Versandbeleg übernimmt Briefflink, auf Wunsch mit Einwurf-Einschreiben.
Brief jetzt senden →Hinweis: Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Preise sind Endpreise; gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.